Die schnellebigkeit der Modetrends – Oder wie man sie am besten schützt

tl_files/files/all-4-fashion/content/1360235_pretty_woman_in_black_and_white_.jpgMode ist wohl das schnelllebigste Medium. Naja, vielleicht noch neben der Internetentwicklung. Was heute absoluter Modetrend ist, kann morgen schon völlig uncool sein. Vor allem, wenn Marken plötzlich so weit verbreitet und populär sind, dass sie wiederum niemand mehr tragen will, der besonders trendy sein möchte. So gesehen sind Marken also nur solange wirklich trendy, wie sie in ihrer Verfügbarkeit eingeschränkt und nicht an jeder Ecke zu bekommen sind. So wie es Marken betreffen kann, geschieht dies auch mit Designs.

So sind z.B. Strasstotenköpfe und aufgemalte Bekleidungstattoos, aufgrund der exsessiven Penetration jeder Billigmarke, so ins Hinterträppchen geraten, dass sie mindestens genauso uncool sind wie "Arschgeweihe". Alleine schon aus diesem Grund sind Modetrends oft überdurchschnittlich teuer.

Denn auf diese Weise wird der Trendfaktor der nicht-Verfügbarkeit und Zugänglichkeit nur bestimmten Zielgruppen offen gelegt und somit geschützt. Um weiterhin den Modetrend anzuführen, werden wir wohl nicht drumherum kommen immer wieder tief in die Tasche zu greifen. Oder eben dem Trend hinterher laufen.