Ugg Boots

Sheep 2Das Tragen von Ugg Boots ist ein Trend, welcher schon seit langem hierzulande sein Unwesen treibt. In Australien schon Ende der 50er Jahre erfunden, kamen die Boots aber erst in den 2000ern in Europa so richtig in Mode. Ursprünglich durch britische Surfer importiert, hält sich der Schuh seitdem hartnäckig in den Schuhgeschäften und findet nach wie vor noch seine Anhänger. Allerdings sind auch zahlreiche Kritiker der Ugg Boots ob des Aussehens sowie der etwaigen gesundheitlichen Bedenken zu finden.

Die „hässlichen“ Boots

Die Ugg Boots sind aus Schafsleder gefertigt, welches auf der Außenseite imprägniert und aufgeraut ist. Innen ist der Stiefel mit reichlich Wolle gefüttert. Die natürlichen Isolationseigenschaften des Fells machen die Ugg Boots zu guten Winterstiefeln, da die Körperwärme nur schwer entweichen kann. Manche Frauen, die unter ständig kalten Füßen leiden, tragen die Ugg Boots aber auch im Sommer - dann eben ohne Socken.

Optisch polarisieren die Stiefel allerdings sehr. Selbst lange Beine wirken in den Schuhe häufig gedrungen und die Boots an sich erscheinen häufig plump. Interessant ist da auch der Ursprung der Bezeichnung „Ugg Boots. Abgeleitet wurde diese nämlich von dem englischen Wort für hässlich „ugly“. So nannte die Frau des Erfinders den ersten Entwurf ihres Mannes im Jahr 1958.

Gesundheitliche Bedenken

Aber  nicht nur über das Aussehen der Ugg Boots kann gestritten werden. Einige Experten sind der Meinung, dass die Stiefel eine schlechte oder sogar gar keine Passform hätten, die den Fuß stützen könnte. Dies führe zu einem Hin- und Herrutschen, wodurch nicht nur stets die Gefahr des Umknickens bestünde, sondern auch eine hohe Belastung des Fußballens und der Ferse gegeben sei, welche zu einer Schädigung des Laufapparates führen könnten.

Obwohl diese Fakten des "hässlichen" Schuhs bekannt sind, halten sich die Ugg Boots bislang hartnäckig und es bleibt nur abzuwarten, wie lange diese Stiefel noch auf dem Markt zu finden sein werden.